Singen in professionellen Chören

„Jetzt bitte zart und knabenhaft!“ oder „Nur weil wir hier in der Provinz arbeiten, müssen wir ja nicht so klingen.“ Kennen Sie diese oder ähnlich provozierende Zitate?

Der Chorist hat es nicht leicht. Da hat er Jahre seines Studiums damit zugebracht, seine Stimme zu wahrer Größe zu entfalten, gerät aus verschiedenen Umständen in ein Chorengagement an einem Opernhaus und sieht sich mit diesen und vielen anderen Forderungen konfrontiert.
Die Marktsituation hat sich in den letzten Jahren für SängerInnen derart zugespitzt, dass man einen professionellen Sänger mit gewerkschaftlich sicherem Chorvertrag eigentlich nur beglückwünschen kann. Wäre da nicht in den meisten Fällen ein unwissender Chordirektor oder Dirigent der, um es gerade heraus zu sagen, von der ausgebildeten Stimme häufig absolut keine Ahnung hat.

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